Digitale Medien halten Einzug in unseren Alltag und auch in unsere Lernkultur. In einem Artikel in der Zeitschrift MedienPädagogik beschrieben wir, wie solches Lernen aussehen kann, und legten den Schwerpunkt auf Lernnetzwerke bei Twitter und YouTube. Die Besonderheit solcher Netzwerke besteht darin, dass sie nicht zentral gesteuert werden – wohl gibt es aber Ereignisse wie Treffen oder Challenges, die strukturierend wirken. Auch fehlen formalen Rahmen wie Zeitgrenzen, enge thematische Festlegungen oder Kriterien für die (erfolgreiche Teilnahme). Ist das die Zukunft der Weiterbildung oder nur eine nette Ergänzung formaler Angebote? Tragen solche Netzwerke zum Abbau von Barrieren bei der Bildungsbeteiligung bei? Wie sollte Medienkompetenz vor dem Hintergrund solcher Lernangebote definiert werden?

Der Artikel kann hier abgerufen werden: http://www.medienpaed.com/article/view/569

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