Das DiEDa-Team organisierte im Oktober 2018 den Online-Diskurs „Lernen mit und ohne“.

Wir dokumentieren hier in Kürze zentrale Kernthemen aus den Forendiskussionen, um einen Einblick in die Breite der Themen darzustellen.  Die Diskussionen wurden durch die Teammitglieder bereits während der Dis-Kurs-Laufzeit nach Inhalts- und Relevanzstrukturen in Padlets geclustert, um mit diesen in den VC’s arbeiten zu können. Deutlich wurde, dass eher Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben wurden. Im Zuge dieser Darstellung werden die Cluster auf die zentralen Themen und Fragen, die in den Diskussionen deutlich wurden, verdichtet.

Erfahrungen mit selbstgesteuertem Lernen – allgemein: (https://de.padlet.com/lenaset/tgrj0cnj9cvl)

  • Uneinheitlichkeit der Begrifflichkeiten als Herausforderung: gibt es eine Lücke zwischen Theorie und Praxis?
  • Wie kann man Grundkompetenzen für selbstgesteuertes Lernen entwickeln? Selbstlernkompetenzen und Bildungsbiografien sind unterschiedlich; Relevanz der Bezugssysteme: Unterstützungsstrukturen und -systeme
  • Was sind Voraussetzungen zum “Dranbleiben”? Didaktische Aufbereitung: Selbststrukturierung vs. Fremdstrukturierung, Komplex vs. einfach, Zielgruppe?
  • Wie kann eine sinnvolle Differenzierung der Lerner*innen erfolgen?
  • Welche Maßgaben gibt es für eine Lernbegleitung im Spannungsverhältnis zwischen Selbst- und Fremdsteuerung?

Digitale Entscheidungen für selbstorganisiertes Lernen – allgemein: (https://padlet.com/sebschuster/2dng75nads6s und https://padlet.com/rg18/w0oqzzsh7f4b)

  • Digitale Kompetenzen als Querschnittsaufgabe der Lehrenden: wie sicherstellen?
  • Motivation zum online Lernen als Herausforderung: Unterschiedliche digitale Kompetenzstufen, Lehrendenrolle, Ausstattung der Lern- und Lehrorte
  • Im FLOVVV-Modell: Feedback
  • SAMR-Modell: Feedback

Good Practice – Lernpraktiken: (https://padlet.com/sebschuster/dbzsxjjvq4kc)

  • Lernen mit und ohne Twitter… Was kann Twitter und was nicht: Welche Art von Lernen ist  das?
  • Twitter im Wechsel mit analogen Medien…Stichwort: Methodenvielfalt
  • Weitere Beispiele der Teilnehmenden zu guter Praxis. Communities, Netzwerke, eigene Strukturierung, Reden…
  • Verweise auf Best Practice Beispiele und Strukturen.

(Ausschnitt aus dem Padlet: Good Practice: Lernpraktiken)

Good Practice -Lehrpraxis: (https://de.padlet.com/lenaset/qfz1ngkr6o8)

  • Agency-Ebene: Keine Allgemeinrezepte, Lernbegleitung, Künstliche Intelligenz für die PLE?
  • Methoden: Sammlung und Diskussion geeigneter Methoden und deren Schwierigkeiten.
  • Kulturebene: Lernbetreuung/Lernbegleitung, wenige Fortbildungen, gerade bezüglich digitaler Medien, wird nach wie vor unterschätzt.
  • Strukturebene: SOL braucht mehr institutionelle Integration und Förderung, OER, zu viel Outputorientierung, Ressourcenfragen: Zeit & Geld.

You-Tube als Learning Tool: (https://padlet.com/sebschuster/f113hs6fks4)

  • Thesen zum Lernen auf You-Tube.
  • Vorteile von Video Lernen.
  • Selbst aktiv werden… Prosumer, Qualität, Praxistipps.
  • Schwierigkeiten Umsetzung betriebliche Weiterbildung. Gelingensfaktoren, Hindernisse.

Allgemein: Motivierte Teilnehmende finden: (https://padlet.com/e_flaeschner/fgj66so0w8uy)

  • Teilnehmenden-Akquise.  
  • Tipps & Tricks.
  • Gute Akquise ist wichtig, um…

Zukunftsvisionen: (https://padlet.com/sebschuster/djqoyv6fucog)

  • LernKultur(en). Erwartungshaltungen, Motivation, Überforderung, Kann Lernen digitalisiert werden?
  • Strukturelle Gegebenheiten. Anschlussfähigkeit, Finanzierung, Wandel der Arbeit.
  • Agency (Kompetenzen und Interessen der Einzelnen). Hohe Selbst- und Medienkompetenz gefordert/Voraussetzung, Navigieren im Meer der digitalen Anwendungen.

Inhaltlich ergab sich ein breites Bild von relevanten Kernthemen bezüglich der Frage “Selbstorganisiertes Lernen – mit und ohne digitale Medien”. Teilweise bestätigten sich Erkenntnisse aus unserer empirischen Forschung, teilweise kamen neue Aspekte und vor allem gute Fragen und Antworten hinzu. Berührt hat uns z.B. die Frage, wo eigentlich online-affine Teilnehmer*innen von Kursen zu finden seien (im Internet!) und die Diskussion um die Frage, ob selbstorganisiertes Lernen für bestimmte Zielgruppen untauglich sei. Hier wurden verschiedene Beispiele genannt, die wiederum unterstreichen, wie maßgeblich das Setting und die Haltungen der Weiterbildner*innen sind.

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