Einer vielzitierten Umfrage von Jane Hart zufolge ist YouTube eines der beliebtesten digitalen Werkzeug zum Lernen – auch für die berufliche Weiterbildung. Als Begründung dafür nennen die Befragten die Vielseitigkeit der Angebotes in Hinblick auf Thema und Komplexität; die Möglichkeit, Aussagen von ExpertInnen und Praxisbeispiele im Klassenraum zu zeigen und die einfache Handhabung, auch wenn es darum geht, eigene Inhalte vorzustellen. Gertrud Wolf resümiert: „YouTuber unterscheiden sich von herkömmlichen Lehrpersonen dadurch, dass sie nicht mit dem Anspruch antreten, anderen etwas beizubringen, sondern das, was sie können, zu kommunizieren. […] Sie sind selbst begeistert von der Sache, über die sie reden und wollen andere ebenfalls dafür begeistern“. Gudrun Podrath sieht YouTube als „>Schlüsselressource< für jede Art von Weiterbildung“ und ruft Weiterbildungsverantwortliche dazu auf, Hilfestellungen für Lernende im Umgang mit der Videoplattform zu entwickeln.

Im Rahmen des Projektes DiEDa werden wir den Einsatz von YouTube für die berufliche Weiterbildung weiter reflektieren und unsere Ergebnisse an dieser Stelle teilen.

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