Digital Competence Framework for Educators und Let’s make Videos!

Heute war tatsächlich der letzte Tag des Kurses. Inhaltlich ging es zunächst um das Digital Competence Framework for Educators der EU – und damit letztlich den großen Rahmen, innerhalb dessen sich unser Kurs und die Arbeit aller Teilnehmenden bewegt. 

Der Kompetenzrahmen ordnet die Kompetenzen, die im Bildungsbereich Tätige (zukünftig) benötigen verschiedenen Kompetenzbereichen zu – und beschreibt sehr genau, woran diese Kompetenzen gemessen werden können. Im Überblick sieht das Kompetenzmodell so aus: 

Quelle: EU SCIENCE HUB, https://ec.europa.eu/jrc/en/digcompedu

Bei genauerer Betrachtung finden wir in den verschiedenen Kompetenzbereichen vieles von dem wieder, was wir in den vergangenen Tagen in der Praxis der Lehrer*innen in den finnischen Schulen sehen konnten – und dabei handelt es sich am wenigsten um jene Kompetenzen, die man unter der Überschrift „digitale Kompetenzen“ erwarten könnte: vielmehr geht es dabei sehr viel um pädagogische Aspekte: 

Quelle: EU Science Hub, https://ec.europa.eu/jrc/sites/jrcsh/files/digcompedu-figure.png

Ähnlich wie bei den Sprachen gibt es dabei verschiedene Kompetenzstufen: 

Quelle: EU Science Hub, https://ec.europa.eu/jrc/sites/jrcsh/files/figure_5_2018-01.jpg

Die EU-Kommission testet derzeit ein Tool zum Selbsttest für die verschiedenen Kompetenzen: https://ec.europa.eu/jrc/en/digcompedu/self-assessment.

Ich halte den Kompetenzrahmen für ein sehr wichtiges Instrument, nicht zuletzt um sich eigener Kompetenzen zu vergewissern, diese zu strukturieren und Entwicklungsaufgaben zu formulieren. Auf jeden Fall war es ein sinnvoller Abschluss unserer Lernwoche, um manche Beobachtungen besser einordnen zu können. 

Auswertung einmal anders: Let’s make a Movie!

Neben der obligatorischen Auswertung mittels Online-Formular zu verschiedenen Aspekten des Kurses (mittels Software Lime Survey), erstellten wir in Kleingruppen kurze Videos mit persönlichen Statements zu den Lernerfahrungen (Wichtigstes „Learning“, Was will ich umsetzen? Was sind meine nächsten Schritte?). Nach einer kurzen Einführung in iMovie auf dem iPad (wichtigste Funktionen) ging es rasch in Produktion: in nur einer Stunde waren die Videos fertig, die wir dann alle zusammen anschauten – ein motivierender Abschluss. 

Zum Abschluss gab es dann die Teilnahmebescheinigungen und Abends ein Farewell-Dinner. 

In den nächsten Tagen werden ich noch weitere Blog-Beiträge zu meiner Reflexion von dieser Reise schreiben!